Baron Münchhausen in der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe

von Hans U. P. Tolzin

Sicher kennen Sie die bekannten Lügengeschichten von Baron Münchhausen. Zum Beispiel die, wo er sich selbst mitsamt seinem Pferd am eigenen Kragen aus einem Sumpf herauszog und so vor dem sicheren Tod rettete. Oder vielleicht waren Sie so wie ich als Kind ein Fan der Augsburger Puppenkiste, z. B. von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer. Die hatten vor ihrer Lok an einer Stange ein geheimnisvolles Mineral, einen »Magnetfelsen«, angebunden, wodurch die Lokomotive sich, von dem Magneten angezogen, nach vorne bewegte und sogar fliegen konnte. Was das mit dem Impfen zu tun hat? Ganz einfach: Die Impfwissenschaft bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie diese Märchengeschichten.

Die offizielle Begründung dafür, dass die Impfexperten der Welt konsequent auf ordentliche Placebo-kontrollierte Doppelblindstudien verzichten, basiert auf einem Zirkelschluss. Und Zirkelschlüsse sind in der Wissenschaft ein absolutes No-Go, ein Tabu, ein Logikfehler, der sogar von den jungen Besuchern der Augsburger Puppenkiste durchschaut werden könnte.
Der wissenschaftliche Anspruch
Die entscheidende Frage beim Impfen für uns Eltern ist, ob Geimpfte im Vergleich zu Ungeimpften unter dem Strich einen deutlichen gesundheitlichen Vorteil haben. Um dies herauszufinden, muss man also Geimpfte und Ungeimpfte miteinander vergleichen. Um den sogenannten Placebo-Effekt und jede Beeinflussung oder Verzerrung des Ergebnisses auszuschalten, müsste man die Gruppe der Ungeimpften ebenfalls zum Schein impfen, indem man einen Scheinimpfstoff, ein Placebo eben, verabreicht. Dieser Scheinimpfstoff muss genauso aussehen, aber in Wahrheit z. B. aus einer harmlosen Kochsalzlösung bestehen. Doppelte Verblindung bedeutet, dass weder die Testpersonen, »Probanden« genannt, noch das Studienpersonal wissen darf, wer was erhalten hat. Heutzutage geht man sogar davon aus, dass Dreifach-Verblindung notwendig ist, das heißt, dass auch die Statistiker, von denen die Daten ausgewertet werden, nicht wissen, welche Gruppe den Impfstoff bzw. das Placebo erhalten hat.
Unzuverlässige Ersatzmessgrößen und die Ethik-Ausrede
Obwohl solche vergleichenden Studien weltweit den wissenschaftlichen Goldstandard darstellen, werden sie von den Herstellern nicht durchgeführt und auch von den nationalen Zulassungsbehörden nicht verlangt. Stattdessen ziehen sie in der Regel reine Laborwerte zu Rate, z. B. den »Antikörpertiter« im Blut oder die »Viruslast«, also die Anzahl der durch indirekte Verfahren nachgewiesenen Antikörper gegen den Erreger oder den Erreger direkt. Es handelt sich hierbei, wie die Behörden selbst zugeben, um unzuverlässige Ersatzmessgrößen (Fachausdruck: »Surrogat-Parameter«). Fragt man einen Impfexperten oder die Hersteller, warum sie diese von Impfkritikern seit Jahrzehnten geforderten Doppelblindstudien nicht durchführen, bekommt man regelmäßig zur Antwort, dies sei »ethisch nicht vertretbar«. Die Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde, wurde von der Kölner Rundschau vom 30. Okt. 2006 folgendermaßen zitiert:

»… Studien, die dabei helfen, einen Placebo-Effekt auszuschalten, hält Susanne Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut für unethisch: Man könne es nicht verantworten, jemandem einen Schutz vorzuenthalten, nur um zu sehen, wie gut dieser Schutz wirkt.«

Wir sind es vielleicht gewohnt, über Sätze, die keinen Sinn machen oder die wir nicht verstehen, einfach hinwegzulesen, insbesondere wenn der Autor einen akademischen Titel innehat. Bitte tun Sie dies in diesem Fall nicht. Lesen Sie ihn noch einmal durch und noch einmal, so lange, bis Sie das Gefühl haben, dass Sie ihn verstehen und dass er Sinn macht. Sollte dieser Satz jedoch keinen Sinn für Sie machen – willkommen im Club! Beispiele für Zirkelschlüsse Er macht natürlich keinen Sinn, denn er basiert wie die Geschichte von Baron Münchhausen oder die Lok von Lukas dem Lokomotivführer auf einem Zirkelschluss. Unter einem »Zirkelschluss« (oder auch »Kreisschluss«) versteht der Duden: »Beweisführung, in der das zu Beweisende bereits als Voraussetzung enthalten ist.« Als Beispiel führt der Duden den Satz an: »Kaffee regt an, weil er eine anregende Wirkung hat.« Weitere Beispiele finden sich in Wikipedia:

»Die Bibel ist Gottes Wort, denn es steht geschrieben‚ alle Schrift ist von Gott eingegeben.«

»Molière verspottete in einer seiner Komödien treffend diese Art von logischen Fehlern: Der Vater einer stummen Tochter möchte wissen, warum seine Tochter stumm ist. ›Nichts einfacher als das‹, antwortet der Arzt, ›das hängt vom verlorenen Sprachvermögen ab‹. ›Natürlich, natürlich‹, entgegnet der Vater, ›aber sagen Sie mir bitte, aus welchem Grunde hat sie das Sprachvermögen verloren?‹ Darauf der Arzt: ›Alle unsere besten Autoren sagen uns, dass das vom Unvermögen abhängt, die Sprache zu beherrschen.‹« »Wenn beispielsweise ein Gericht feststellt, ein Zeuge sei glaubwürdig, sich dabei aber nur auf die Aussagen des Zeugen selbst bezieht, um dessen Glaubwürdigkeit es gerade geht, so liegt zumindest der Verdacht nahe, dass hier das Urteil über die Glaubwürdigkeit des Zeugen schon gefällt war, bevor seine Aussage näher in Betracht gezogen wurde.« (Joerden: Logik im Recht)

Ethik-Ausrede: Verzweiflungsakt der Behörden
Das Argument der Zulassungsbehörde, wonach es unethisch sei, einer Gruppe von Probanden den Wirkstoff vorzuenthalten, bewegt sich exakt auf der gleichen sinnlosen Logikebene, denn es ist ein Zirkelschluss: Der Sinn einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie ist es ja, Klarheit über die tatsächliche Wirksamkeit zu gewinnen. Die Wirksamkeit muss also erst noch bewiesen werden. Das PEI geht jedoch in seiner Argumentation bereits von einer Wirksamkeit aus. Wie Baron von Münchhausen zieht sich das PEI damit am eigenen Kragen aus dem Sumpf der wissenschaftlichen Frage bezüglich der Impfstoffwirksamkeit. Nun kann man dem Pressesprecher einer Bundesbehörde nicht unterstellen, dass sein logisches Denkvermögen sich auf dem Niveau eines Dreijährigen bewegt. Es sind im Gegenteil in der Regel gebildete und hochintelligente Menschen. Deren Aufgabe besteht jedoch nicht darin, immer und unter allen Umständen die Wahrheit zu sagen, sondern vielmehr, die Vorgaben des Dienstherren zu erfüllen und Schaden von ihrer Behörde abzuwenden. Wenn also eine Behörde in einem offiziellen Interview auf Fragen mit Zirkelschlüssen antwortet, die im Grunde jedes Vorschulkind durchschauen kann (natürlich nur, soweit kein neurologischer Impfschaden vorliegt), dann ist die Antwort einfach nur ein reiner Verzweiflungsakt. Die »moderne Impfmedizin« basiert auf einer ganzen Reihe von Zirkelschlüssen, darunter auch das Ethik-Argument. Doch das Impfen generiert Jahr um Jahr Milliardengewinne für die Hersteller und ein Kurswechsel kommt für die herrschende Politikerkaste allein schon wegen des Risikos des Gesichtsverlustes nicht infrage.
Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen!
Lassen Sie sich also nicht für dumm verkaufen. Wenn Sie das nächste Mal offizielle Verlautbarungen zum Impfen – und zu anderen Themen – lesen, die keinen Sinn machen, dann könnten Sie sich ja zum Beispiel ganz spontan in den Helden eines anderen Märchens verwandeln und zu dem kleinen Jungen werden, der in der dumpfen Menschenmenge als Einziger laut wagt, zu rufen: »Der Kaiser ist ja nackt!« Und vielleicht sind Sie ja diesmal nicht der Einzige, der ruft. Tun Sie sich mit Gleichgesinnten zusammen! Es gibt bereits ca. 80 impfkritische Elternstammtische in Deutschland, wo Eltern und Betroffene sich regelmäßig treffen und austauschen, einer davon sicher auch in Ihrer Nähe. Eine aktuelle Liste finden Sie unter: www.impfkritik.de/stammtische

Angelika Müller & Hans U. P. Tolzin – EBOLA unzensiert / Kopp Verlag

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