Der Führer am Wiener Opernball! Hubsi Kramar und sein Aktionismus gegen die damalige Schwarz/Blaue Regierung

von Manuel Cornelius
Wien, am 15.1.2018


Aktuell erleben seit der Angelobung von Schwarz/Blau II nahezu täglich neue teils wahnwitzige Ideen die von Regierungsseite in den Raum geworfen werden. Am Beispiel um die geplante Abschaffung der Notstandshilfe erleben wir gerade wie “Die Soziale Heimatpartei” gerade dabei ist ihre Kernwählerschaft zu verhöhnen.

Quellen dazu:  https://kurier.at/politik/inland/arbe… https://derstandard.at/2000070501533/… http://orf.at/#/stories/2422240/

 

In Zeiten wie diesen wird politischer Aktionismus also wichtiger denn je, schade jedoch das viele Menschen erst jetzt auf die Straße gehen, als es gegen NATO Angriffskriege ging, welche zum Großteil auch noch illegal waren, waren die Straßen leer. Selbges gilt für die Montagsmahnwachen der Wiener Friedensbewegung.

 

Hubsi Kramar ist Schauspieler und wurde unter anerem durch sein Rolle in Steven Spielbergs “Schindlers Liste” bekannter.

Hier ein Auszug aus seinem Wiki-Eintrag:

 

Hubert „Hubsi“ Kramar (* 27. Juni 1948 in Scheibbs, Niederösterreich) ist ein österreichischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Aktionist.

Politischer Aktionismus:

 

Hubert Kramar (2008)

Kramar ist Sympathisant der linken Bewegung in Österreich und beteiligt sich immer wieder an entsprechenden Aktionen dieser Szene. Der breiteren Öffentlichkeit wurde er bekannt, als er im Jahr 2000 im Zuge einer Protestaktion gegen die schwarz-blaue Regierung mit NS-Uniform und Schnurrbart als Adolf Hitler kostümiert den Opernballdemo" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Opernballdemo">Opernball besuchen wollte und dabei festgenommen wurde. Die Wochenzeitung Falter berichtete darüber auf der Titelseite mit einem Foto der Festnahme und der Überschrift „Österreich wie es wirklich ist: Adolf Hitler sofort verhaftet.[1]“ 2003 setzte er sich für den Erhalt des Ernst-Kirchweger-Hauses ein.[2] 2004 kandidierte er bei der Europawahl 2004" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_2004">Europawahl symbolisch an zwanzigster Stelle für die LINKE Liste.[3]

Am 23. Februar 2009 hatte Kramars so genannte „Keller-Soap“ Pension-Fritzl, eine satirische Farce über den Umgang der Medien mit Inzest und Gewalt in der Familie am Beispiel des Falles Josef Fritzl, im Wiener 3raum-Anatomietheater Premiere. Die Vorankündigung zu dem Stück löste, noch bevor es überhaupt geschrieben und sein Inhalt bekannt war, eine Welle von Anfeindungen in Boulevardmedien wie Heute[4] und der Kronen Zeitung[5] sowie von Seiten der FPÖ" href="https://de.wikipedia.org/wiki/FP%C3%96">FPÖ[6] und in der Folge weltweites Medieninteresse aus. Zur ersten Vorstellung des Stückes, die nach der Kampagne der Wochen zuvor und mehreren Morddrohungen gegen Kramar unter Polizeischutz stattfand, kamen rund 120 Journalisten aus dem In- und Ausland. Das Medieninteresse ebbte rasch ab, als sich herausstellte, dass das Stück keines über den Inzestfall in Amstetten, sondern über die Medienbranche ist. Die deutsche Zeitung Die Welt schrieb dazu, Kramar sei es „geglückt, die Weltpresse an der Nase rumzuführen. […] „Pension F. ehemals Pension Fritzl“ ist genau das, was der Autor und Regisseur im Untertitel versprochen hatte: „Die ultimative Mediensatire“. Eine Farce in drei Akten: Den ersten hatte die Pressekonferenz über die Boulevard-Erregung nach der Projektankündigung gebildet. Der zweite fand nun in Kramars von der Polizei geschütztem „3raum-Anatomietheater“ bei der Uraufführung des Stücks statt. Der dritte wird in Niederösterreichs Hauptstadt St. Pölten spielen, wo in wenigen Wochen der Prozess um den Amstettener Inzest-Fall anfängt. Ein work in progress. […] die Selbstentlarvung einer reflexionsunwilligen Branche, ist Kramar glänzend geglückt.“[7].

Am 16. März 2009, dem ersten Verhandlungstag gegen Josef F., inszenierte Kramar neben einer Reihe weiterer Aktionisten vor den versammelten Journalisten vor dem Landesgericht in St. Pölten einen weiteren Akt in der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Umgang mit dem Fall[8]. In Begleitung einer Schauspielerin und eines Schauspielers fuhr er in einer weißen Stretch-Limousine vor. Der Mann, mit blutroter Farbe um den Mund, trug am weißen Anzug befestigt nackte Baby-Puppen mit sich[9] und Kramar sagte dazu: „Das Ganze hier ist eine Hollywood-Produktion, die Medien müssen ihre Quoten erfüllen und die Opfer bringen Quoten“. Nach Angaben der Tageszeitung Österreich (Tageszeitung)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich_(Tageszeitung)">Österreich soll er auch wiederholt „Pimmel, Pimmel!“ gerufen haben[10]. Die Aktion erklärte er als Kritik an der um den Fall stattfindenden „Medienpornografie“ und „krankhaften Inszenierung“[11].

 

 

Quelle: ORF
Legendär Hubert Kramar als Hitler beim Opernball im Jahr 2000.
Sein Protest gegen die damaligen politischen Verhältnisse in Österreich. Ausschnitte aus dem Film “Widerstand im Haiderland” von Frederik Baker über Großdemonstrationen während der Ära Schwarz-Blau 1. (2000-2002).



 
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