Peter Pilz wird in Zeitungs-Interview vorgeworfen “Rechte Inhalte” zu propagieren!

 

Europapolitik, Österreich
von Manuel Cornelius

Wien, 30 Juni 2017


Seit heute Freitag, dem 30 Juni 2017 ist es offiziell, Peter Pilz, einst Gründungsmitglied der Österreichischen Grünen hat sich nach dem Ausschluss aus seiner Partei nun dazu entschlossen mit einer eigenen Liste bei den kommenden Nationalratswahlen im Oktober anzutreten.

Der Aufdecker der Nation (Lucona, Eurofighter etc.) ist zuletzt auch immer dafür eingetreten das Land besser vor dem politischen Islam zu schützen, wie er hier auch in einem Interview mit der Kronen Zeitung betont:

http://www.krone.at/oesterreich/ist-das-jetzt-ihre-rache-herr-pilz-krone-interview-story-576339


 
Bezeichnend ist ein Interview das Peter Pilz der Tageszeitung Österreich gab wo man ihm durch die Bank vorwirft Rechte Inhalte propagieren zu wollen:
Quelle: Österreich 30.6.2017 Printausgabe
 

Hier das Interview der Online-Ausgabe wo man den brisanten Teil allerdings NICHT veröffentlicht hat! Ich würde das LÜCKENPRESSE nennen!

Hier der Link zum Online-Artikel: http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Pilz-zu-eigener-Liste-Ja-ich-will/289218424

Pilz: “Ziehen sicher ins Parlament ein”

ÖSTERREICH: Warum haben Sie sich entschlossen, mit eigener Liste anzutreten?

Peter Pilz: Es ist so viel passiert in den letzten Tagen, es gibt so viele die sagen: „Mach was“. Ich kann diesen Leuten nicht einfach sagen: „Ich habe keine Zeit, ich muss fischen gehen.“

ÖSTERREICH: Wo wollen Sie Wähler holen? Sie werden der Linken massiv schaden.

Pilz: Da geht es nicht um Rechts und Links. Da geht es um Nichtwähler. Rechts und Links spielen in Europa von Macron über Corbyn bis Beppe Grillo keine Rolle mehr. Wir wollen die Stimmen nicht von den Grünen holen sondern dort, wo Stimmen missbraucht und Menschen getäuscht werden. Das sind vor allem Kurz und Strache.

ÖSTERREICH: Werden Sie nicht eher bei SPÖ und Grüne fischen?

Pilz: Mich hat heute eine sehr bürgerliche Frau am Schwedenplatz angesprochen, die eigentlich Kurz wählen wollte. Jetzt wählt sie mich.

ÖSTERREICH: Sind Sie noch Mitglied der Grünen?

Pilz: Ja, aber wenn wir dieses Projekt starten, muss ich meine Parteimitgliedschaft zurück legen. Ich tu es nicht gerne, ich habe diese Partei mitbegründet. Ich habe hier viele Freunde und Erinnerungen. Das ist ein Trennungsprozess, das ist keine Kleinigkeit

ÖSTERREICH: Einige Ihrer Mitstreiter sind bereits bekannt – Öllinger, Noll, Zinggl, … Sind auch ein paar Junge und Frauen dabei?

Pilz: Selbstverständlich, aber ich kann die Namen jetzt noch nicht nennen.

ÖSTERREICH: Wie viel Prozent wollen Sie erreichen?

Pilz: Ich bin sicher, dass wir einziehen, wenn wir das Projekt starten.

Poker: Wer auf neue Pilz-Liste kommt

Bereits unmittelbar nach dem grünen Bundeskongress begann Peter Pilz darüber nachzudenken, eine eigene Liste zu gründen. Verbundene der ersten Stunde waren jene grüne Abgeordnete, die ebenfalls nicht mehr auf die Liste kamen. Sozialsprecher Karl Öllinger und Kultursprecher Wolfgang Zinggl haben bereits ihre Sympathie für die neue Liste Pilz bekundet. Startet das Projekt, sind sie Fixstarter. Auch Anwalt Alfred Noll kann sich ein Engagement vorstellen. Darüber hinaus gibt es laut Peter Pilz auch Gespräche mit Jungen, Frauen und Quereinsteigern. Um Namen zu nennen, sei es aber noch zu früh, sagt er. Die Liste Pilz soll weitgehend paritätisch besetzt werden.


Wer jetzt meint das die Liste von Peter Pilz jetzt ÖVP oder FPÖ schaden würde, der irrt, ich gehe eher davon aus das seine Liste vor allem den Grünen und eventuell auch der SPÖ massiv schaden wird. Wenn es ganz doof hergeht könnten die Grünen auf 6-8% abrutschen. Nachdem das Team Stronach schon bekannt gegeben hat nicht mehr anzutreten – gibt es inklusive der bisherigen Nichtwähler ein noch freies Wählerpotenzial von rund 20% am Markt. 

 

FotoCredit: Die Presse (Clemens Fabry)


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