Wie Chapo nun die Mauer bezahlen soll

Weltpolitik
von The False Flag


Es war eines der zentralen Wahlversprechen von US Präsident Donald Trump: die Mauer!

Während Trump vor kurzem seine neue Steuerreform präsentiert und damit nicht nur parteiintern Kritik erntet, sorgt sein Parteikollege Ted Cruz mit einem ebenso genialen, wie wahnwitzigen Vorschlag, für aufsehen. Er möchte das der mexikanische Drogenboss Joaquin “El Chapo” Guzman diese nun finanziert. Anders wird sich der US Amerikanische Traum einer solchen vermutlich auch nie verwirklichen lassen, denn die US Kassen sind leer.

Auch ein Mitgrund warum Trumps Steuerreform bei einigen Experten für Kopfschütteln sorgt, diese würde dem Staat noch weniger Geld in die Kassen spülen und nebenbei wieder nur die Reichen begünstigen, also Donald Trump selbst. Zugegeben es gibt ein paar Zuckerln für den US-Mittelstand, ein Staat lässt sich damit aber noch nicht machen.

Nun also soll es ausgerechnet der bisherige Staatsfeind Nummer 1 wenn es um das Thema Drogenschmuggel geht, richten. Die Kosten für das umstrittene Monsterprojekt Mauer sollen sich laut diversen Quellen nun bei geschätzten 14 Milliarden US Dollar liegen, diese Zahl lag schon bei 4 und auch schon mal 24 Millarden US-Dollar. Wie viel diese Mauer wirklich kosten würde lässt sich nur schwer schätzen, zu viele Faktoren als auch Interessen spielen auch hier mit rein.

Um Chapo Guzman selbst ist es seit seiner Ankunft in den USA ruhig geworden, es herrscht eine Art Nachrichtensperre, man weiß weder wo genau Chapo Guzman nun ist, bzw ob er es denn überhaupt ist. Mexikanische Experten sind sich hier nicht sicher und diese Art Nachrichtensperre sorgt doch für Irritationen, so wurde es Mexikanisichen Journalisten verwehrt Chapo Guzman in den USA zu besuchen um ein Interview zu führen.

Es bleibt spannend und abzuwarten wie sich all diese Fronten nun weiter entwickeln, eines jedoch scheint klar, für Trump wird die Luft dünn wenn er seinen Bürgern letzten Endes keine Mauer präsentieren könnte.

Cruz Vorschlag erscheint in dieser Hinsicht wirklich genial, vielleicht aber kann Chapo damit selbst wieder punkten, es würde nicht verwundern wenn es hier plötzlich eine Art Deal geben würde und Chapo, dem neben dem Drogenschmuggel auch Menschenhandel und vielfacher Auftragsmord angelastet wird, plötzlich doch wieder in Mexiko landet, oder zum Dritten mal aus einem Gefängnis ausbrechen könnte. 🙂

Denn wie schon bei Pablo Escobar gibt es auch bei Chapo Gerüchte das dieser mit der CIA und DEA im Bett stecken könnte, ein Gerücht das Pablo Escobars Sohn wiederholt an die Öffentlichkeit trug und nun was seinen Vater angeht, bestätigte. Es würde niemanden verwundern wenn auch Chapo Guzman eines Tages eine Verbindung zu CIA und DEA nachgewiesen werden könnte.


 

Quelle: http://orf.at/stories/2389060/2389025/

Fotocredit: winknews.com

Comments

comments

Kommentar hinterlassen

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*

Verschiedene Suchbegriffe